Ein abwechslungsreiches Palazzo-Konzept mit der international bekannten Sandkünstlerin Natalya Netselya

Wenn Natalya Netselya ihre Poesie in den Sand malt, hört man im mit Kerzen beleuchteten Spiegelzelt die sprichwörtliche Stecknadel fallen. Faszinierend ist diese Kunst, die die Sandmalerin beherrscht wie nur wenige Menschen sonst. Unvergleichliche Bilder zaubert sie aus einem Häufchen Sand, den sie leichthändig mit Fingern und Ballen auf dem Leuchttisch verstreicht.
Millionen TV-Zuschauer haben die Russin schon im „Supertalent”-Finale gesehen. Nun ist sie einer des mit Höhepunkten gespickten Programms in Harald Wohlfahrts Palazzo. Auch im 13. Jahr begeistert die fast vierstündige Show mit durchweg Weltklasse-Künstler.

Bewunderndes Staunen, Atemlosigkeit und Faszination füllen das Spiegelzelt

Bewunderndes Staunen lösen beispielsweise Shcherbak & Popov aus. Die zweifachen Welt- und Europameister der Kraftakrobatik gewannen Anfang 2011 die Goldmedaille im Pariser Cirque de Demain für ihre Hebefiguren. Ungläubiges Staunen in den Gesichtern der 380 „Palazzo”-Besucher hinterlässt Jay Niemi. So mancher zweifelt nämlich am eigenen Verstand, wenn der Magier nach fünf Tauben, drei Vogelkäfigen und einem Papagei auch noch den Kakadu aus dem Ärmel (oder woher auch immer) zaubert. Spektakulär: Die beiden Kanakovs, die ihren dritten Mann mithilfe einer schmalen, vier Meter langen Glasfiberstange unter die acht Meter hohe Kuppel des atmosphärischen Spiegelpalastes katapultieren. Das Ergebnis: Pirouetten, Schrauben, dreifache Salti! Heiße Luftnummern in einer überdimensionalen Glaskugel zeigt Emilia Arata (unser Titelmotiv) – akrobatische Perfektion, wie sie kaum am Boden zu sehen ist.

Abwechslungsreich, kurzweilig, genussvoll: Das Palazzo-Konzept mit einem nicht auf den Mund gefallenen Moderatoren, mit Ex-Soultans-Sänger Marvin Broadie, mit Tänzerinnen, die immer wieder ihre bunten, sparsam geschnittenen Kostüme wechseln, geht voll und ganz auf. Die Krönung des Programms liefert Spitzenkoch Harald Wohlfahrt (bekam gerade zum 20. Mal in Folge seinen dritten Stern) mit einem von ihm kreierten exzellenten Vier-Gänge-Menü. (cro)

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